Lasik Infos

LASIK: Häufige Fragen und Antworten

Ist LASIK das Richtige für mich?

Ja, wenn Sie sich aus ästhetischen oder praktischen Gründen durch Ihre Brille oder Kontaktlinsen eingeschränkt fühlen und wenn Sie besser sehen möchten, als jemals zuvor. Natürlich gilt die Voraussetzung, dass Sie die medizinischen Voraussetzungen für die Laserbehandlung erfüllen müssen. Bei geeigneten Patienten liegt die Erfolgsquote für ein Leben ohne Brille bei über 95%. 

 

Bin ich für eine LASIK-Operation geeignet?

Mit der LASIK können Fehlsichtigkeiten von <-8 Dioptrien (Kurzsichtigkeit) bis <+3 Dioptrien (Weitsichtigkeit) und +5 Dioptrien (Hornhautverkrümmung) korrigiert werden. In besonderen Fällen lassen sich nach komplexen Eignungsprüfungen auch Fehlsichtigkeiten von bis zu -10 Dioptrien oder +5 Dioptrien korrigieren.

Wir verfügen über hochmoderne und extrem präzise Lasertechnik, die gegenüber herkömmlichen Augenlasern bis zu 40% weniger Gewebe abträgt. Dadurch können wir auch höhere Werte und kompliziertere Fälle behandeln. Dies muss für den Einzelfall in der Voruntersuchung geklärt werden. 

Ihre Fehlsichtigkeit sollte stabil sein sich in den letzten ein bis zwei Jahren nicht merklich verändert haben.

Für eine LASIK-Operation müssen Sie mindestens 18 Jahre alt sein.

Bestimmte Augenkrankheiten wie Grüner Star oder Grauer Star können gegen eine Operation sprechen. Einige Allgemeinkrankheiten und die Einnahme bestimmter Medikamente können ebenfalls gegen eine LASIK-Operation sprechen.

Bei Schwangerschaft und  während der Stillzeit verschieben wir den LASIK Eingriff. 

Auf jeden Fall sollte immer ein ausführliches und unverbindliches ärztliches Aufklärungsgespräch vor der LASIK-OP erfolgen.

 

Wie sicher ist die LASIK?
MIT WELCHEN RISIKEN MUSS ICH RECHNEN?

Die LASIK ist ein extrem sicheres und bewährtes Verfahren. In den letzten 25 Jahren wurden mehr als 40 Millionen LASIK Operationen durchgeführt, wodurch die LASIK eine der häufigsten Operationen der westlichen Welt geworden ist. 

Bereits seit 1999 ist die LASIK ein "wissenschaftlich anerkanntes" Verfahren. Das bedeutet, dass die "Vor- und Nachteile dieses Verfahrens weitestgehend bekannt sind, der Anwendungsbereich klar umschrieben werden kann und Langzeitergebnisse vorliegen, die Spätkomplikationen unwahrscheinlich erscheinen lassen.".

Zur Minimierung des Operationsrisikos setzen wir auf modernste, TÜV-geprüfte Technik und Abläufe sowie die umfassende Erfahrung der behandelnden Augenchirurgen. Wichtig für ein optimales LASIK-Ergebnis ist auch, dass der Patient nach der Operation den ärztlichen Anweisungen folgt.

 

Besteht die Gefahr einer Hornhauttrübung?

Diese Komplikation tritt in der LASIK üblicherweise nicht auf. Trotzdem nehmen unsere Patienten als zusätzliche Prophylaxe nach der OP eine Woche lang kortisonhaltige Augentropfen. Bei der PRK (oberflächliche Excimer-Laserbehandlung) ist der "Haze" eine typische Komplikation. 

 

Erfolgt die LASIK-Operation
stationär oder ambulant?

Die LASIK-Operation erfolgt ambulant. Da diese so gut wie schmerzfrei ist, wird Ihr Auge lediglich mit Tropfen schmerzunempfindlich gemacht. Eine Narkose ist nicht notwendig, so dass Sie kurz nach der Operation das Augenzentrum wieder verlassen können. Nach der Operation sollten Sie nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen. Es ist ratsam, eine Begleitperson mitzubringen.

 

Wird die LASIK-Operation an beiden Augen
am gleichen Tag durchgeführt?

Ja, da LASIK ein extrem sicheres Verfahren ist, können problemlos beide Augen am selben Tag behandelt werden. Das Operationsrisiko wird dadurch nicht erhöht und Sie müssen nur einmal operiert werden und nach der Operation vorsichtig sein.

 

Wird die LASIK-OP von der
Krankenkasse übernommen?

LASIK-Operationen werden derzeit den „Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL)“ zugeordnet und grundsätzlich nicht von gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Gesetzlich Versicherte müssen also selbst die LASIK-Operation bezahlen.

In der Regel ist es jedoch möglich, die Behandlungskosten als außergewöhnliche Belastung steuerlich geltend zu machen. 

Private Krankenkassen übernehmen in einigen Fällen teilweise oder ganz die Kosten. Sprechen Sie hierzu bitte Ihre private Krankenversicherung an. Nach der Voruntersuchung können wir Ihnen einen Heil- und Kostenplan erstellen, den Sie bei Ihrer privaten Krankenversicherung einreichen können.

Die Kosten für den LASIK-Eingriff richten sich nach der offiziellen Gebührenordnung für Ärzte. Im Beratungsgespräch informieren wir Sie gern über die zu erwartenden Kosten.

 

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